Luna
– kleine Überlebenskünstlerin mit Strubbelbart sucht ihr großes Abenteuer 🤎🐾
Eigentlich sollte ein Hundekind in Lunas Alter ganz andere Sorgen haben.
Wer bekommt beim Spielen das beste Stöckchen?
Kann man in die Pfote der Schwester beißen, ohne dass sie sich beschwert?
Und wie schafft man es möglichst unauffällig, noch einen zweiten Keks abzustauben?
Lunas Start ins Leben sah leider anders aus.
Sie und ihre Schwester Lily wurden auf der Straße in der Nähe eines verlassenen Hauses gefunden. Zwei kleine Hundekinder, auf sich allein gestellt an einem Ort, an dem jeder einzelne Tag gefährlich werden konnte.
Wie gefährlich, zeigte sich auf die schlimmste Weise:
Eines ihrer Geschwister war bereits von einem Auto überfahren worden.
Ein kleines Hundeleben, das kaum begonnen hatte, war schon wieder vorbei.
Luna und Lily hatten mehr Glück.
Sie wurden rechtzeitig entdeckt und in Sicherheit gebracht.
Und wenn man Luna heute anschaut – dieses neugierige kleine Strubbelwesen mit den großen Pfoten und den wachen Augen – möchte man eigentlich gar nicht darüber nachdenken, was hätte passieren können, wenn niemand angehalten und hingesehen hätte.
Denn Luna ist hier.
Sie hat es geschafft.
Und jetzt soll ihr Leben endlich von ganz anderen Dingen handeln. 🤎
Von Gras unter den Pfoten. Von spannenden Gerüchen. Von Spielen, Lernen, Kuscheln und dem Gefühl, irgendwo sicher einzuschlafen und am nächsten Morgen immer noch genau dort hinzugehören.
Optisch bringt Luna dafür schon einmal einen gewissen Wiedererkennungswert mit.
Dieses herrlich struppige Fell. Die dunklen Schlappohren. Der kleine Bart. Die buschigen Augenbrauen. Die weiße Brust und diese entzückenden hellen Zehenspitzen.
Und dann dieser Blick!
Luna sieht ein bisschen aus, als wäre sie erst wenige Monate auf dieser Welt, hätte aber bereits drei Steuererklärungen gemacht und wäre vom Ergebnis enttäuscht. 😂
Welche Rassen genau in ihr stecken, können wir natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Wir vermuten bei Luna allerdings einen Jagdhund-Mix – und damit könnte hinter diesem niedlichen Strubbelgesicht später durchaus eine ziemlich talentierte Nase stecken.
Das sollte ihre zukünftigen Menschen nicht abschrecken. Im Gegenteil: Es kann unglaublich viel Spaß machen, einem solchen Hund Beschäftigungen anzubieten, die zu seinen natürlichen Talenten passen.
Luna soll später nicht einfach nur Kilometer sammeln.
Sie darf schnüffeln. Suchen. Finden. Denken.
Nasenarbeit, Futtersuche, Fährtenarbeit, Mantrailing oder andere Suchspiele könnten einmal genau ihr Ding werden. Was ihr tatsächlich Freude macht, darf man gemeinsam mit ihr herausfinden.
Und sollte sich später tatsächlich Jagdtrieb zeigen, gehört auch der natürlich zu Luna dazu. Dann heißt es nicht, ihn irgendwie aus dem Hund herauszaubern zu wollen, sondern sinnvoll damit umzugehen: Rückruftraining, Orientierung am Menschen, gegebenenfalls Schleppleine und Beschäftigungen, bei denen ihre Nase das tun darf, wofür sie gemacht wurde.
Denn artgerechte Auslastung bedeutet nicht, einen Hund rund um die Uhr zu bespaßen.
Sie bedeutet, zu verstehen, wer da eigentlich neben einem läuft.
Und Luna darf neben all den Abenteuern genauso lernen, zur Ruhe zu kommen, sich sicher zu fühlen und auch einmal überhaupt nichts leisten zu müssen.
Schließlich steht dieses kleine Mädchen noch ganz am Anfang.
Das Hunde-Einmaleins muss sie erst lernen: Leine, Stubenreinheit, Alltag, Ruhe, alleine bleiben, fremde Geräusche und die ungefähr 748 völlig unverständlichen Regeln, die Menschen für das Zusammenleben erfunden haben.
„Nein, Luna, das gehört nicht in den Mund.“
Dieser Satz könnte in den ersten Monaten eine gewisse Bedeutung bekommen. 😇
Aber genau das ist doch das Schöne an einem jungen Hund:
Man bekommt nicht einfach einen fertigen Begleiter.
Man darf dabei sein, wie einer entsteht.
Aus diesem kleinen struppigen Mädchen mit den großen Pfoten wird irgendwann eine erwachsene Luna werden. Mit eigenen Vorlieben, kleinen Macken, Lieblingswegen und vermutlich mindestens einer Sache, bei der ihre Menschen irgendwann sagen werden:
„Das macht sie schon, seit sie klein war.“
Lunas Geschichte hätte sehr früh ganz anders ausgehen können.
Stattdessen hat sie jetzt ein ganzes Hundeleben vor sich.
Und dieses Leben soll bitte richtig schön werden.
Mit Wald unter den Pfoten.
Mit interessanten Gerüchen in der Nase.
Mit einem gemütlichen Schlafplatz.
Mit Abenteuern.
Mit Geborgenheit.
Und vor allem mit Menschen, bei denen Straßen und vorbeifahrende Autos nie wieder darüber entscheiden, ob sie den nächsten Tag erlebt.
Luna hatte Glück und wurde gefunden.
Jetzt fehlt ihr nur noch das ganz große Glück: gefunden zu werden von den Menschen, bei denen sie bleiben darf.
Möchtest du mit dieser kleinen Strubbelnase die Welt entdecken, ihr zeigen, wie wunderschön ein Hundeleben sein kann – und Luna für immer lieb haben? 🤎🐾
Hinweis:
Alle unserer Hunde sind bei Ankunft in ihrem neuen Zuhause entwurmt, gechipt und gegen Tollwut, Staupe, Parvovirus, Hepatitis contagiosa canis und Leptospirose geimpft, sowie auf Mittelmeerkrankheiten (SNAP-Test) getestet.
Weitere Informationen zum Vermittlungsablauf findest du [hier].











